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Wie bereiten Sie Ihre Haut vor, bevor Sie sich tätowieren lassen?

Das Motiv steht fest und der Termin beim Tätowierer steht kurz bevor. Doch wie pflegt man das Tattoo danach, damit es problemlos abheilt und viele Jahre schön aussieht? Wir haben ein paar Tipps für eine schnelle und gesunde Wundheilung.

Ein frisch gestochenes Tattoo ist wie eine Wunde auf der Haut, die sich auch unter schlechten Bedingungen und wenig Pflege entzünden kann. In den Stunden nach dem Nähen kann es noch zu Blutungen und Wundwasser kommen.

Um Infektionen zu vermeiden, sollten daher vor und nach dem Stechen einige Dinge beachtet werden. Wir verraten, welche das sind.

Tipps vor dem Tätowieren

Was du machen solltest

Gerade beim ersten Tattoo sollten Sie sich gründlich auf den Termin vorbereiten. Da Sie die Schmerzen noch nicht einschätzen können, ist es immer hilfreich, ausgeruht zu sein.

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Auch ein Frühstück und ausreichend Flüssigkeit regen den Kreislauf an, damit der Körper die nötige Energie hat.Dauert die Tattoo-Session länger, kannst du dir auch etwas Süßes zum Essen oder Trinken einpacken, da etwas Zucker die Anspannung nimmt und die Schmerzen erträglicher macht.

Außerdem fällt das Stillsitzen leichter, denn Hungergefühl und Magenknurren entfallen.

Was man vermeiden sollte

Vor dem Tätowieren solltest du auf Alkohol verzichten, da dieser das Blut verdünnt, was zu vermehrten Blutungen während und nach dem Stich führen kann.

Ebenso sollten vor dem Tätowieren keine schmerzstillenden Medikamente eingenommen werden, da manche Mittel das Blut verdünnen, sodass die Tätowierfarbe eher aus der Haut gespült wird.

Was passiert mit der Haut beim Tätowieren?

Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit einer spitzen Nadel durch die Epidermis (oberste Hautschicht) in die Dermis (Lederhaut) gestochen. Der Körper kapselt die Farbpigmente ein, sodass das Tattoo ein Leben lang an Ort und Stelle bleibt und vom Körper nicht abgebaut werden kann.

Wird das Tattoo hingegen zu tief gestochen, kann die Lymphflüssigkeit das Tattoo auflösen. Wird dagegen zu oberflächlich gestochen, verschwindet das Tattoo, wenn sich die oberste Hautschicht erneuert.

Die richtige Tattoo Pflege nach dem Tattoo Stechen

Nachdem das Tattoo gestochen ist, bedeckt der Tätowierer das Tattoo mit einer dünnen Schicht Tattoopflege und Frischhaltefolie, um es vor Schmutz und Bakterien zu schützen. Einige Tätowierer verwenden auch Suprasorb-Folie, die normalerweise bei Verbrennungen verwendet wird. Fragen Sie Ihren Tätowierer danach.

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Die Folie sollte mindestens drei Stunden auf der Haut verbleiben. Entfernen Sie die Folie anschließend vorsichtig, da sich darunter Blut und Wundwasser angesammelt haben kann.

Reinigen Sie das Tattoo

Verwenden Sie keine Shampoos oder aggressive Seifen, da diese die Haut und das Tattoo nur unnötig reizen. Waschen Sie den Bereich stattdessen vorsichtig mit lauwarmem Wasser und tupfen Sie ihn mit einem Papiertuch trocken.

Das Tattoo juckt – was nun?

Ein frisch gestochenes Tattoo kann jucken. Dieser Juckreiz ist der Beginn des Heilungsprozesses und sollte nach Möglichkeit ausgehalten werden.Das Kratzen und Abkratzen von Schorf verlangsamt den Heilungsprozess nur unnötig und kann auch zu Narbenbildung führen.

Wenn das Tattoo über viele Tage juckt, ohne abzuklingen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da möglicherweise eine Allergie oder Entzündung vorliegt.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?

Ein neues Tattoo braucht je nach Größe einige Tage bis zu einem Monat, um vollständig zu heilen. Besonders in den ersten Tagen sollte die tätowierte Stelle geschont werden. Schweiß, Wasser und Sonne verlangsamen den Heilungsprozess und sollten daher vorerst vermieden werden.

Erst nachdem das Tattoo vollständig verheilt ist, kommt vermehrt Schweiß und Wasser auf das Tattoo. Im Sommer sollte intensive Sonneneinstrahlung auf das Tattoo etwa drei Monate nach dem Stechen vermieden werden. Ein Pflaster oder lange Kleidung schützen es. Nach der Heilung ist ein Sonnenschutz von mindestens 45 SPF obligatorisch.

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Um das Tattoo später weiterhin zu schützen, sollten Sie es regelmäßig mit Feuchtigkeitscreme und speziellem Tattoo-Sonnenschutz pflegen, zum Beispiel von TattooMed für etwa 12 Euro.

Entzündetes Tattoo: Was tun?

Nach dem Tätowieren ist ein leichter Schmerz oder ein leichtes Pochen normal. Oft ist die Haut gerötet oder geschwollen. Diese Symptome klingen jedoch relativ schnell ab.

Anders sieht es aus, wenn die Hauttemperatur um das Tattoo herum stark vom Rest des Körpers abweicht. Dann könnte eine Entzündung vorliegen.

Fragen Sie Ihren Tätowierer, welches Antiseptikum und welche weiteren Maßnahmen jetzt helfen.

Was sollte ich vor einem Tattoo auf meine Haut auftragen?

Finden Sie die richtige Tattoo-Creme. Tattoo-Cremes binden Feuchtigkeit in der Haut und schützen sie so vor Austrocknung und Narbenbildung. Ebenso beschleunigt es die Zellteilung, wodurch das Tattoo schneller heilt.

Eine dünne Schicht zwei- bis dreimal täglich ist völlig ausreichend. Achte bei der Auswahl einer Tattoo-Creme vor der Anwendung auf die Inhaltsstoffe, um Hautausschläge und Allergien zu vermeiden. Ebenso enthält eine gute Sahne wenig Fett.

Viele Tätowierte hingegen schwören auf Bepanthen Salbe zur Pflege des Tattoos.Tatsächlich ist Panthenolsalbe eher weniger geeignet, da sie das Tattoo anspülen und der Haut Farbe entziehen kann.

Auch Kokosöl, ein sehr beliebtes Hautpflegeprodukt, sollte immer erst nach vollständiger Abheilung des Tattoos auf das Tattoo aufgetragen werden. Obwohl das Öl antibakteriell wirkt und den Heilungsprozess beschleunigen kann, ist diese Methode klinisch nicht erprobt.

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Was sollten Sie nicht tun, bevor Sie sich tätowieren lassen?

In den Tagen vor der Tätowierung wird empfohlen, Folgendes zu vermeiden:

Vermeiden Sie die Einnahme von Medikamenten, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich (in diesem Fall sollten Sie den Tätowierer informieren).

Treiben Sie in den 12 Stunden vor der Sitzung keinen intensiven Sport: körperliche Aktivität erhöht den Blutdruck und die Mikrozirkulation

Die Haut sollte vor dem Tätowieren nicht zu stark gebräunt sein, da sie oft empfindlicher und dehydriert ist, außerdem ist es nicht möglich, sich bei Rötungen oder Irritationen durch Sonne oder Bräunungslampen tätowieren zu lassen

Konsumieren Sie keine übermäßigen Dosen von Koffein

Konsumieren Sie keinen Alkohol oder Drogen.

Sollte ich mich vor dem Tätowieren eincremen?

Ja du solltest. Zwei- bis viermal täglich ist es wichtig, die Haut vor dem Tätowieren zu reinigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dafür ist es notwendig, die richtigen Produkte zu verwenden:

– ein antiseptisches Reinigungsmittel, das den pH-Wert Ihrer Haut respektiert (Seifen für die Intimhygiene sind perfekt). Die Spitze? Ob es Wirkstoffe enthält, die die Heilung unterstützen, wie z. B. hämostatische oder weichmachende Mittel.

– eine feuchtigkeitsspendende und heilende Creme, die hilft, Entzündungen vorzubeugen. Zum Beispiel die Cicaplast-Creme von La Roche Posay, die nicht fettet.

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Vor dem Tätowieren großzügig Creme auf den Körper auftragen und sanft einmassieren!

Jetzt sind Sie bereit, den Sprung zu wagen!

Was kann ich vor einem Tattoo tun, um die Schmerzen zu lindern?

Sei nüchtern

Alkohol verdünnt das Blut, bei Tätowierungen bedeutet dies, dass Sie stärker bluten und die Tinte nicht so leicht in Ihre Haut eindringt, wodurch der Vorgang länger dauert und sich alles schmerzhafter anfühlt.

Viel Wasser trinken

Du solltest am Vorabend damit beginnen, da das Wasser deiner Haut hilft, die Tinte besser aufzunehmen, und es nicht so viel Zeit und Mühe kostet, alles gut aussehen zu lassen.

Gut essen

Am besten kommst du mit vollem Magen zum Training, um deine Ausdauer zu verbessern und dabei nicht in Ohnmacht zu fallen. Ein Tattoo verbrennt eine Menge Kalorien, also zögere nicht, den Burger zu essen, nach dem du dich gesehnt hast.

Gut schlafen

Sie brauchen viel Energie, um stundenlang auf dem Tätowiererstuhl zu sitzen, Experten empfehlen, in der Nacht davor früh zu schlafen und sich ausreichend auszuruhen, sonst halten Sie nicht durch. Darüber hinaus haben Sie mehr Adrenalin und Endorphine, wodurch Sie weniger Schmerzen verspüren.

Machen Sie eine Pause

Fragen Sie nach dem, was Sie brauchen. Wenn es zu sehr wehtut, bitten Sie Ihren Tätowierer, einen Moment innezuhalten und sich ein wenig zu erholen, bevor Sie fortfahren.

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Fazit

Befolgen Sie diese Tipps und Ihre Tattoo-Sitzung wird ein Kinderspiel. Die oben beschriebenen Tipps sollen Ihre Sicherheit gewährleisten und Ihrem Tätowierer helfen, die bestmögliche Körperkunst zu schaffen, ein Stück, das Sie jedes Mal lieben werden, wenn Sie es sehen. Kombinieren Sie die hier aufgeführten Tipps mit den vorgeschriebenen Nachsorgetipps und Ihre neue Tinte ist sofort verheilt und kann bewundert werden.

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